Arteriosklerose
Arteriosklerose wird umgangssprachlich auch als Arterienverkalkung bezeichnet. Die Erkrankung entwickelt sich meist über mehrere Jahrzehnte hinweg. Risikofaktoren wie Rauchen, Hypertonie, Hyperlipidämie und Diabetes mellitus können in Einzelfällen bereits ab dem 10. bzw. 20. Lebensjahr zur Entwicklung von arteriellen ‘fatty streaks’ (Fettstreifen) und fibrösen Plaques in den Gefäßwänden führen.
Unter bestimmten Bedingungen können die Plaques instabil werden und aufbrechen (vor allem bei hohem Blutdruck) und schaffen damit Oberflächen, an denen sich die so genannten Blutplättchen anlagern. Die Blutplättchen ballen sich zusammen und bilden rasch ein Gerinnsel, einen Thrombus. Dieser Prozess wird als Atherothrombose bezeichnet.

Atherothrombose in den Herzkranzgefäßen kann einen Verschluss einer Arterie bewirken und führt so beispielsweise zu einem Herzinfarkt.
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