Folgeerkrankungen

 

Folgeerkrankungen Die häufigsten Folgeerkrankungen sind:

Arteriosklerose
Die Gefäße werden im ganzen Körper, also auch in den Organen, unter dem dauernden Druck unelastisch und spröde. Damit sind sie anfällig für Verkalkung.

Angina pectoris
Das Herz bekommt weniger Sauerstoff und Nährstoffe, als es braucht. Typischerweise entstehen im Bereich der linken Brustseite dadurch Schmerzen, die in Arm und Hals ausstrahlen.

Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt 
Das Gefäßnetz (Koronargefäße) im Herzmuskel wird - häufig durch Arteriosklerose bedingt - nicht mehr genügend versorgt. Es kann zu einem teilweisen oder kompletten Gefäßverschluss der Herzkranzgefäße mit Herzinfarkt kommen.

Linksherzhypertrophie (LVH) 
Das Herz versucht, durch höhere Leistung gegen den Bluthochdruck anzukämpfen. Dadurch vergrößert sich der linke Herzmuskel unnatürlich.

Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
Der Herzmuskel ist u.a. durch den Bluthochdruck überlastet bzw. kann nicht mehr ausreichend pumpen. Dadurch kommt es zu Wassereinlagerungen und Gewichtszunahme. Die Folgen sind unter anderem Atemnot und Schwellungen in den Beinen.

Herzrhythmusstörungen 
Durch Sauerstoffnot und Überlastung des Herzmuskels können Herzschläge unregelmäßig werden.

Nierenversagen/Niereninsuffizienz
Die Niere ist ein Filtrationsorgan, das einem anhaltend überhöhten Druck nicht gewachsen ist. Bei zu hoher Druckbelastung über längere Zeit kann eine so genannte „Schrumpfniere“ entstehen.

Schlaganfall
Auch das Gehirn hält einem ständig überhöhten Druck nicht stand. Es kann passieren, dass dort Gefäße, häufig zusätzlich durch Arteriosklerose bedingt, verstopfen oder reißen.

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