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Operationen

 

Sensibilisierung möglichst verhindern

Operationen Halten die durch den akuten Schmerz ausgelösten, tiefgreifenden Veränderungen auf molekularer Ebene vor allem im Rückenmark über einen längeren Zeitraum an, können chronische Schmerzen die Folge sein. Daher ist es sinnvoll, die Reizung und Sensibilisierung der freien Nervenendigungen bei operativen Eingriffen möglichst vollständig zu unterdrücken. Auf diese Weise lassen sich auch weitere negative Folgen postoperativer Schmerzen verhindern oder zumindest mindern.

Im Falle der peripheren Sensibilisierung gelingt dies durch gewebeschonendes Operieren (Ausdehnung, Schnittführung, geringes Trauma, minimal invasive Eingriffe) und die frühzeitige Gabe von Opioid- und Nicht-Opioid-Analgetika. Um eine zentrale Sensibilisierung zu vermeiden, können zusätzlich geeignete Maßnahmen bereits vor der Operation begonnen und in der postoperativen Phase weitergeführt werden (z.B. geeignete lokal- und regionalanästhesiologische Verfahren bei Amputationen zur Vermeidung des Phantomschmerzes).

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